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April 2012

Frühlingsreise

Last Minute. Frühbucher-Rabatt. Annullations-Versicherung. Zeit = Geld = Zeit. Geschenkte Zeit ist  das nicht, diese 3-tägige Frühlingsreise in die Ostschweiz. Die Übernachtung heute Abend kostet mich einen Tageslohn.

Es ist Ende April. Die Wetterprognose: Heute letzte Schauer. Schnee bis 1500 m, dann Übergang zu sonnigem Wetter. Höchsttemparaturen übermorgen bis 27 Grad.

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(Bild-) Notizen von einer Fahrt durch die Ost-Schweiz. 250 Kilometer Distanz. Ricken, Hemberg, Ruppenpass, Bodensee, Konstanz, Wil, Hulftegg, Wald.

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Mission „Weltwoche“

Mit der Schlagzeile „Die Roma kommen: Raubzüge in die Schweiz“ (Weltwoche 14/2012) hat der Stimmungsjournalisums der „Weltwoche“ einen weiteren Höhepunkt erreicht. Im Wochenrhythmus attackiert die Publikation Persönlichkeiten, Institutionen oder ganze Bevölkerungsgruppen. Die Redaktion gibt vor, über Missstände und politisch unerwünschte Realität zu berichten (Roger Köppel bei Welt Online). In erster Linie ist die „Weltwoche“ jedoch zum publizistischen Arm der Schweizerischen Volkspartei (SVP) geworden.

Dass das Renomée der Traditionsmarke „Weltwoche“ erst missbraucht und nun verscherbelt ist, muss man akzeptieren. Mit welcher Inbrunst die Redaktion und ihre Publikation konsequent konfrontiert und provoziert, ist weniger erträglich.

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Journalistenporno

Dabei spielt es keine Rolle mehr, wie unsorgfältig oder oberflächlich die Artikel recherchiert sind. Im Falle des Roma-Berichts mussten offensichtlich Internet-Recherchen und das Abschreiben anderer Veröffentlichungen (NZZ , 10vor10DOK SFgenügen. Der bisherigen Berichterstattung wurden keine neuen Erkenntnisse hinzugefügt. Sie wurden lediglich anders gewichtet. Die wordle-Auswertung lässt den Aussagewunsch des Artikels erahnen.

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