„pee_emm“ twittert am 25. Juni 2012: „Unglaublich wie sich Links und Rechts auf Twitter die ganze Zeit ineinander verbeissen… Geht das sonst noch jemandem auf den Sack?“ Davor wurde der Tweet eines gewissen „DailyTalk“ – SVP-Mitglied und immerhin Schulpfleger vom Zürichberg – herumgereicht, in dem dieser mutmasst „Vielleicht brauchen wir wieder eine Kristallnacht… diesmal für Moscheen“ (NZZ). So pietätlos der Auslöser, so heftig entfaltete sich der folgende Disput bei Twitter.

Einen Tag später ist „DailyTalk“ (zumindest vorübergehend) verstummt. Der Schreiber, der sonst im Minutentakt seine Weltsicht hinaus twittert, hat sich zurückgezogen. Das Geraune in Social-Media-Gemeinden ist jedoch nach wie vor virulent. Und ich stimme mit „pee_emm“ überein: es nervt! So sehr ich Hinweise, interessante Links und den Austausch von Ideen und Gedanken schätze – so redundant verkommt das dann doch zum sonst schon bis zum Überdruss verbreiteten, belanglosen Geschnatter.

Höchste Zeit also, Social Media Plattformen für ein bis zwei Tage zu meiden.

In der Zwischenzeit denke ich über das Schweizer Kreuz nach. Wie wird es doch verklärt: „…symbolisiert Christentum und repräsentiert Neutralität, Demokratie, Frieden und Schutz.“ Allen Interpretationen und Huldigungen zum Trotz überlege ich mir, wie das Symbol an die heutige politische und gesellschaftliche Situation angepasst aussehen könnte. Die folgenden Darstellungen beanspruchen nicht, die offiziellen Masse einzuhalten. Wie sie auch sonst lediglich dazu dienen sollen, über eine veränderte Schweiz nachzudenken. Wertfrei… Interpretiert selbst:

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