Der Fluss ist von weitem zu spüren. Steile sonnige Rebhänge umzäunt von schmalen Wäldchen – selbst unsichtbar, hat der Rhein seinen Lauf in die Landschaft gezeichnet. In die Wiesen gekullert liegen weit verstreut die Dörfer mit ihren rotweissen Riegelbauten. In Stein am Rhein hält der Zug am Wiesenrand. Die Türen öffnen für die letzten paar Reisenden… Endstation. Links der Bahnhof, dahinter ein schmuckes Restaurant mit baumbeschatteter Terrasse. Das Falkenbier-Schild belegt; Kanton Schaffhausen.

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Audiovisuelle Postkarte von einer Rheinfahrt Ende April

Ein paar Gehminuten sind es hinunter zum Rhein und über die Brücke vorbei am Kloster St. Georgen hinein ins zauberhafte Städtchen. Der Rathausplatz ist eingekreist von Bürgerhäusern mit Fassaden wie tätowierte Haut. Über und über sind sie bemalt mit Wappen, Szenen aus dem Stadtleben und historischen Motiven. Die Mauern lesend streifen wir durch die Gassen, biegen einmal links und einmal rechts ab, bis sich die weite asphaltierte Fläche der Schiffländi öffnet. Aus einem Reisebus kraxeln Senioren, hoch oben am steilen Hang schimmert Burg Hohenklingen. Die MS Schaffhausen legt an…

„Eine der schönsten Flussfahrten Euorpas“ von Stein am Rhein nach Schaffhausen wird zur Zeitreise: unberührte Flusslandschaften, Klöster, Holzbrücken, Campingplätze, Reihenhäuser, Schrebergärten, Urwald, Flanierzonen – komprimiert in eindreiviertel Stunden ist alles im Fluss…

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