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März 2014

Lausebengel in Schreibstuben

Langsam wird es ernst. Benzin rinnt in die Flamme. Mit jeder Ausgabe mischt das Wochenmagazin Weltwoche die Netzgemeinde auf. Pro und Contra fetzen sich von Ausgabe zu Ausgabe. Das behagt der WeWo-Redaktion. Aufmerksamkeit muss her. Denn das Unternehmen nuckelt offensichtlich am Hungertuch. Trotz Schulterschluss mit politisch zugewandter, potenter Werbekundschaft wie der Emil Frey AG – Toyota, Jaguar, Range Rover – und Firmen aus Christoph Blochers Umfeld, formiert sich Roger Köppels Mannschaft wohl für jeden zahlenden Leser zur Welle. Für Leser wie mich. Tja, tatsächlich kaufe ich dieses Magazin nun schon zum dritten Mal in Folge. Ich will mich aus erster Hand informieren, worüber sich einige in die Haare kriegen. Sonst lese ich das Blatt nämlich nur im Flugzeug, wo es schweizerische Arilines stapelweise auflegen. Soll ja die Auflage beflügeln…

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Die Welt geht kaputt

Ich bin nicht Gott. Ich bin nicht die Weltbank. Ich kenne weder die Dossiers der Christine Lagarde, noch jene des Wolfgang Schäuble oder José Manuel Barroso. Ich fahre viermal die Woche zur Arbeit. Die anderen drei Tage koche ich für die kleine Sippe, pflege Garten und Blog. Wenig weiss ich. Besser weiss ich schon gar nichts. Auch nicht, was die Welt ist. Aber ich sehe und erkenne, dass sich vieles um mich herum und weit draussen verändert. Manchmal verstehe ich diese Welt(en) und die in ihre Leben überhaupt nicht. Vielleicht sind deren Köpfe anders durchblutet, vielleicht weicht die Glucose-Versorgung oder Serotonin-Konzentration von der meinen ab. Fundamental. Ich bin anders sozialisiert als einer, der vielleicht in einer Fabrikantenfamilie aufgewachsen ist. So einer wie Daniel Model.

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Strategie der Verdummung

Beseelt von romantisch nationalistischer Verzückung und neoliberalem Deregulierungsfuror agiert da eine Partei und tut vieles, was dem Land schadet. Politische Opposition verwechselt sie mit Opportunismus gegenüber den Wählerinnen und Wählern. Ein weiteres Indiz hierfür war aus meiner Sicht die Abstimmung vom 12.3.2014 im Nationalrat. Geschlossen stimmten die Vertreterinnen und Vertreter der Schweizerischen Volkspartei (SVP) gegen eine Revision des Radio- und Fernsehgesetzes.

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Zahlenmagie im Politzirkus

Ein Schicksalsentscheid? An diesem braunen Sonntag…? Eine hauchdünne Mehrheit der Wählerinnen und Wähler meint am 9. Februar 2014 ja, die Schweiz soll „die Zuwanderung von Ausländerinnen und Ausländern eigenständig“ steuern können. Die Initiative Masseneinwanderung stoppen ja ist damit angenommen. Vor der Abstimmung spielt der Politzirkus Land auf Land ab in vollen Zelten. Die Kontrahenten präsentieren die komplexe Materie je nach Bedarf gefällig oder drastisch. Sie jonglieren artistisch mit Statistiken, Umfragen und den Ergebnissen von Forschungsprojekten.

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Steueroase oder Schandfleck

Der Fisch stinkt vom Kopf her. Unweigerlich muss ich daran denken, in Sarnen, dem Hauptort des Kantons Obwalden. Hier in der Nähe wurde der Überlieferung nach die Eidgenossenschaft gegründet. Obwalden gehört zu den Urkantonen dieser Eidgenossenschaft der Schweizer.

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