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September 2015

Die inneren Schweinehunde

Den inneren Schweinehund überwinden. Sich keine Blösse geben. In der Selbstermächtigung zeigt sich der Wille zur Macht. Der innere Schweinehund ist die (zugegeben blöde) Metapher für den Gegner, der die Selbstoptimierung korrumpiert. Ihm zu erliegen gilt vielen als Schmach. Der eigene Körper als Kampfzone widerstrebender Kräfte. Solch widerstrebende Kräfte gibt’s auch in der Gesellschaft.

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Bild dir was ein

Morgens 10 Uhr. Politikerinnen schlürfen Schampus. Andere busserln einander, anstatt im Parlament den Votanten zuzuhören. Dann liegen da auch noch DVD einer US-Fernsehserie auf dem Pult der Nationalrätin. Uns Stimmbürgerinnen darf dieses haltlose Gebaren der classe politique natürlich nicht verborgen bleiben. Schliesslich sollen wir gut überlegte Wahlentscheidungen treffen. Das können wir aber nur, wenn uns JournalistInnen relevante Informationen liefern. Tun sie aber oft nicht.

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Menschenbilder – schamlos ausgebeutet

Bilder repräsentieren Menschen und Lebenssituationen. Anstelle des lachenden Politikers sehen wir dessen Abbild. Er scheint selbstbewusst. Wir sehen das Fotomodell und meinen einen Duft zu schmecken. Verführerisch. Wir sehen den toten Jungen am Kieselstrand liegen. Erschütternd.

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Die Einheimischenkrise

Nicht einem Flüchtling die Hand gegeben. Nie je neben einer Asylantin auf den Bus gewartet. Kein einziges Kind auch nur eine Silbe gelehrt. Und doch kriegen sich die Einheimischen schon in die Haare. Die Immigrantinnen haben damit nichts zu tun. Die Menschen hier bekriegen sich auch so.

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