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Juni 2016

Bundesrat im Würgegriff der Medienprivatisierer

„Ich sitz zu Hause, keine Lust zu gar nichts. Ich fühl mich alt. Im Sumpf wie meine Omi – Ich schalt die Glotze an.“(1) Das Fernsehpublikum ist alt oder fühlt sich so. Das ahnt schon Nina Hagen. In der Zeitung lesen wir, den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern würden die Jungen davonlaufen. Privaten geht es aber genau so. Das zeigt der Bericht des Bundesrates über den medialen Service public in der Schweiz.

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Goldenes Kalb auf der Schlachtbank

Angenommen, Sie brauchen eine neue Heizung. Würden Sie Ihren Autohändler fragen, welches Heizungssytem er bevorzugt? Würden Sie sich vor dem Autokauf bei Ihrer Coiffeuse erkundigen, ob sie einen Benziner, Diesel, Hybridantrieb oder das Elektroaggregat zum Verkauf empfiehlt? Kaum! Aber genau so geht der Verband Schweizer Medien (VSM) vor. Er hat Juristen und Ökonomen beauftragt, die Neugestaltung des Programmauftrags der audiovisuellen Medien im digitalen Zeitalter zu definieren.

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Immer diese linken Schurnis

„Das Problem ist, dass Ihr Linkslastigkeit nicht erkennen könnt, weil ihr alle aus der gleichen politischen Ecke kommt.“ So kommentiert die „Ehrenamtliche Qualitätskontrolle für mit Zwangsgebühren finanzierte Medien“ auf Twitter die Sondersendung des Echo der Zeit über Medien in der Vertrauenskrise. Seit es JournalistInnen gibt, werden sie von Menschen in Machtpositionen denunziert. Das soll die Glaubwürdigkeit beschädigen. Mit Erfolg.

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Faschismuskeime im Neoliberalismus

Anliegen oder Exponenten der SVP (oder AfD, FPÖ etc.) als rechtsextrem oder gar faschistisch zu bezeichnen, verstösst gegen das aktuelle political correctness-Regime. Soll sich erstmal abregen, wem die Nazikeule in der Hand juckt. Zu leichtfertig werde die gezückt. Der Vergleich mit den Massenmördern des Dritten Reichs sei nicht statthaft. Bloss; mit Massenmördern vergleicht niemand, aber mit den Haltungen der Menschen, die Nazi-Gräuel ermöglichten oder förderten.

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