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Christoph Blocher

Schriller die Glocken nie klingen

Jeweils am 1. August feiern einige Schweizerinnen und Schweizer den Geburtstag ihres Landes. Da und dort sind Häuser mit Fahnen geschmückt. Gemeinden organisieren Festreden. Es gibt Wurst, Brot, Bier, Kuchen und Kaffee in Bechern. Am Abend dann Feuerwerk und Höhenfeuer auf tiefen Wiesen. Viel Schall und Rauch. Friede, Freude, Rüeblitorte… Und Mythen. Die geladenen Festredner und Festrednerinnen gönnen sich ganz nach Parteicouleur ihre Sicht auf das Zusammenleben in der Schweiz. Die Rede des nationalkonservativen Politikers, Präsidenten des „Komitees gegen den schleichenden EU-Beitritt“ und eigentlichen Rockstars der Classe Politique, Christoph Blocher, zeugt besonders eindrücklich davon, wie realitätsfremd und geschichtsklitternd dabei das Publikum umgarnt wird.

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Blocher Macht Medien

Die beiden Herren sitzen meist auf den selben eisernen Garten-Stühlen mit weissen Sitzkissen. Die trefflichste Optik ergibt sich beim Gespräch im piccobello gepflegten, geradezu aseptisch wirkenden Garten oder vor dem Pool mit spiegelglattem Wasser. Im Hintergrund schimmert der Zürichsee und die „Pfnüselküste“. Hier an der Goldküste – auf der Sonnenseite – sitzt er: Christoph Blocher, der Chefstratege der Schweizerischen Volkspartei (SVP).

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Teleblocher 260 vom 17.8.2012

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Blocher dauerpräsent

Christoph Blocher ist präsent wie kein anderer. Er ist der bekannteste aktive Politiker der Schweiz. Selbst Kinder kennen ihn von Inseraten, Plakaten, Nachrichten-Sendungen und vom Familientisch. Der SVP-Patron poltert, kommentiert, stellt richtig, unterweist und belehrt wo und wann immer er kann. Einmal pro Woche tut er dies von seinem Hochsitz ob Herrliberg aus – via Teleblocher. Und das seit bereits 5 Jahren.

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Angriff der Info-Zombies

Der Verlauf der Blocher-Hildebrand-Affäre erschüttert mein Vertrauen in die hiesige Publizistik. Mit getrübtem Urteilsvermögen informieren Journalisten zwischen „Empörungsbewirtschaftung und Stimmungsdemokratie“ (Kurt Imhof). Reflexe verdrängen Reflexion. Die Journis bedienen vorzugsweise Empörung und Sauglattismus. Werden sie zu von der Gier nach Auflage gesteuerten, willenlosen „Info-Zombies“?

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Hilde1

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