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Die Medienlüge

„Gottlose Diebe – Banden plündern Opferstöcke“oder „Störfeuer gegen die Armee“ und „Holländer mit geladener Pistole unterwegs“, dann „Tiefere Steuereinnahmen befürchtet – Regierungsrat lehnt 1:12 Initiative ab. Setzen „linksliberal“ positionierte Redaktionen solche Überschriften? Bringt eine staatshörige Medienindustrie derlei Schlagzeilen hervor? Unsinn! Es sind Überschriften, die ich nach kurzer Stichprobe auf grossen Info-Portalen der Schweiz gefunden habe. Was Blick, 20minuten oder Tagesanzeiger veröffentlichen, ob online oder auf Papier gedruckt, was SRG-Sender spielen, was die privaten Fernseh- und Radiostationen senden, all das sei (grösstenteils) gleichgeschaltet und dem politisch links gerichteten Mainstream folgend. In dieses ideologisch geschnitzte Horn blies der amtierende Bundespräsident und SVP-Bundesrat Ueli Maurer am diesjährigen Verlegerkongress in Interlaken. Maurer setzt damit ein weiteres Glanzlicht auf die von bürgerlichen Politikerinnen und Politikern geführte intensive Kampagne gegen die Freiheit der Medien.

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Mission „Weltwoche“

Mit der Schlagzeile „Die Roma kommen: Raubzüge in die Schweiz“ (Weltwoche 14/2012) hat der Stimmungsjournalisums der „Weltwoche“ einen weiteren Höhepunkt erreicht. Im Wochenrhythmus attackiert die Publikation Persönlichkeiten, Institutionen oder ganze Bevölkerungsgruppen. Die Redaktion gibt vor, über Missstände und politisch unerwünschte Realität zu berichten (Roger Köppel bei Welt Online). In erster Linie ist die „Weltwoche“ jedoch zum publizistischen Arm der Schweizerischen Volkspartei (SVP) geworden.

Dass das Renomée der Traditionsmarke „Weltwoche“ erst missbraucht und nun verscherbelt ist, muss man akzeptieren. Mit welcher Inbrunst die Redaktion und ihre Publikation konsequent konfrontiert und provoziert, ist weniger erträglich.

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Journalistenporno

Dabei spielt es keine Rolle mehr, wie unsorgfältig oder oberflächlich die Artikel recherchiert sind. Im Falle des Roma-Berichts mussten offensichtlich Internet-Recherchen und das Abschreiben anderer Veröffentlichungen (NZZ , 10vor10DOK SFgenügen. Der bisherigen Berichterstattung wurden keine neuen Erkenntnisse hinzugefügt. Sie wurden lediglich anders gewichtet. Die wordle-Auswertung lässt den Aussagewunsch des Artikels erahnen.

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