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Medienmacht

Immer diese linken Schurnis

„Das Problem ist, dass Ihr Linkslastigkeit nicht erkennen könnt, weil ihr alle aus der gleichen politischen Ecke kommt.“ So kommentiert die „Ehrenamtliche Qualitätskontrolle für mit Zwangsgebühren finanzierte Medien“ auf Twitter die Sondersendung des Echo der Zeit über Medien in der Vertrauenskrise. Seit es JournalistInnen gibt, werden sie von Menschen in Machtpositionen denunziert. Das soll die Glaubwürdigkeit beschädigen. Mit Erfolg.

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Faschismuskeime im Neoliberalismus

Anliegen oder Exponenten der SVP (oder AfD, FPÖ etc.) als rechtsextrem oder gar faschistisch zu bezeichnen, verstösst gegen das aktuelle political correctness-Regime. Soll sich erstmal abregen, wem die Nazikeule in der Hand juckt. Zu leichtfertig werde die gezückt. Der Vergleich mit den Massenmördern des Dritten Reichs sei nicht statthaft. Bloss; mit Massenmördern vergleicht niemand, aber mit den Haltungen der Menschen, die Nazi-Gräuel ermöglichten oder förderten.

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Twitter Terror

Am Freitag Abend klicke ich in die Talksendung des Schweizer Fernsehens. Second Screen. Rassisten haben offensichtlich den Hashtag #srfarena gekapert. Einer twittert: „Man sollte die Flüchtlinge auf 2000 müM über den Winter in Zelten unterbringen und ihnen das auch mitteilen.“ Moderator Jonas Projer interveniert: „Hashtags sind frei. Bei ethisch untragbaren Aussagen bitte ich Sie trotzdem: Nicht unter dem Topic . Danke.“ Kurz darauf treffen auf Twitter die ersten Nachrichten von islamistischen Terrorattacken in Paris ein.

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Flaggschiff in Stromschnellen

Medientitel treiben in rauen Gewässern. Von wirtschaftsliberaler Trägerschaft und treuem Publikum gestützt, schien die Neue Zürcher Zeitung dagegen auf ruhiger See dahinzusegeln. Doch irgendwer greift seit einigen Monaten stoisch ins Ruder und bringt das Flaggschiff der NZZ-Mediengruppe auf Kurs. Richtung Stromschnellen.

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Public – sans service

Kolossal schmettert er die Songs und rührt Missen und Deejays zu Tränen. Ein 11-Jähriger ist das Schweizer Talent 2015. Nun ist die Show zu Ende. Das kreischende Publikum gibt für ein Jahr Ruhe, von der nicht minder aufgekratzten Moderatorin bleibe ich verschont. Ebenso wenig ertrage ich die Klichspergers, Salzgebers und anderen Epineyptiker. Wenn auch bis zur Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer zusieht, meine Programme sind das nicht.

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Strategie der Verdummung

Beseelt von romantisch nationalistischer Verzückung und neoliberalem Deregulierungsfuror agiert da eine Partei und tut vieles, was dem Land schadet. Politische Opposition verwechselt sie mit Opportunismus gegenüber den Wählerinnen und Wählern. Ein weiteres Indiz hierfür war aus meiner Sicht die Abstimmung vom 12.3.2014 im Nationalrat. Geschlossen stimmten die Vertreterinnen und Vertreter der Schweizerischen Volkspartei (SVP) gegen eine Revision des Radio- und Fernsehgesetzes.

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Die Medienlüge

„Gottlose Diebe – Banden plündern Opferstöcke“oder „Störfeuer gegen die Armee“ und „Holländer mit geladener Pistole unterwegs“, dann „Tiefere Steuereinnahmen befürchtet – Regierungsrat lehnt 1:12 Initiative ab. Setzen „linksliberal“ positionierte Redaktionen solche Überschriften? Bringt eine staatshörige Medienindustrie derlei Schlagzeilen hervor? Unsinn! Es sind Überschriften, die ich nach kurzer Stichprobe auf grossen Info-Portalen der Schweiz gefunden habe. Was Blick, 20minuten oder Tagesanzeiger veröffentlichen, ob online oder auf Papier gedruckt, was SRG-Sender spielen, was die privaten Fernseh- und Radiostationen senden, all das sei (grösstenteils) gleichgeschaltet und dem politisch links gerichteten Mainstream folgend. In dieses ideologisch geschnitzte Horn blies der amtierende Bundespräsident und SVP-Bundesrat Ueli Maurer am diesjährigen Verlegerkongress in Interlaken. Maurer setzt damit ein weiteres Glanzlicht auf die von bürgerlichen Politikerinnen und Politikern geführte intensive Kampagne gegen die Freiheit der Medien.

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Blocher Macht Medien

Die beiden Herren sitzen meist auf den selben eisernen Garten-Stühlen mit weissen Sitzkissen. Die trefflichste Optik ergibt sich beim Gespräch im piccobello gepflegten, geradezu aseptisch wirkenden Garten oder vor dem Pool mit spiegelglattem Wasser. Im Hintergrund schimmert der Zürichsee und die „Pfnüselküste“. Hier an der Goldküste – auf der Sonnenseite – sitzt er: Christoph Blocher, der Chefstratege der Schweizerischen Volkspartei (SVP).

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Teleblocher 260 vom 17.8.2012

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Blocher dauerpräsent

Christoph Blocher ist präsent wie kein anderer. Er ist der bekannteste aktive Politiker der Schweiz. Selbst Kinder kennen ihn von Inseraten, Plakaten, Nachrichten-Sendungen und vom Familientisch. Der SVP-Patron poltert, kommentiert, stellt richtig, unterweist und belehrt wo und wann immer er kann. Einmal pro Woche tut er dies von seinem Hochsitz ob Herrliberg aus – via Teleblocher. Und das seit bereits 5 Jahren.

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