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Rufmord

Für immer still

Da verlässt einer seine Frau und die zwei kleinen Kinder, um mit der Geliebten zusammen zu sein. Doch bald darauf prügelt er diese ins Koma, lässt sie Stunden lang liegen. Die Geliebte stirbt. Nicht einmal die Hälfte seiner Strafe muss er absitzen, dann kehrt er zurück zur Ex-Frau. Sie wird ihn in einem Telefonanruf als brutalen Psychopathen bezeichnen und sich ein halbes Jahr später erhängen. Dies ist die radikal gekürzte Version einer erschütternden Geschichte. Ein höchst dramatischer Plot.

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Mission „Weltwoche“

Mit der Schlagzeile „Die Roma kommen: Raubzüge in die Schweiz“ (Weltwoche 14/2012) hat der Stimmungsjournalisums der „Weltwoche“ einen weiteren Höhepunkt erreicht. Im Wochenrhythmus attackiert die Publikation Persönlichkeiten, Institutionen oder ganze Bevölkerungsgruppen. Die Redaktion gibt vor, über Missstände und politisch unerwünschte Realität zu berichten (Roger Köppel bei Welt Online). In erster Linie ist die „Weltwoche“ jedoch zum publizistischen Arm der Schweizerischen Volkspartei (SVP) geworden.

Dass das Renomée der Traditionsmarke „Weltwoche“ erst missbraucht und nun verscherbelt ist, muss man akzeptieren. Mit welcher Inbrunst die Redaktion und ihre Publikation konsequent konfrontiert und provoziert, ist weniger erträglich.

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Journalistenporno

Dabei spielt es keine Rolle mehr, wie unsorgfältig oder oberflächlich die Artikel recherchiert sind. Im Falle des Roma-Berichts mussten offensichtlich Internet-Recherchen und das Abschreiben anderer Veröffentlichungen (NZZ , 10vor10DOK SFgenügen. Der bisherigen Berichterstattung wurden keine neuen Erkenntnisse hinzugefügt. Sie wurden lediglich anders gewichtet. Die wordle-Auswertung lässt den Aussagewunsch des Artikels erahnen.

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