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No Billag

No Billag Initianten manipulieren Medien

Einige Initianten propagieren die Inhalte ihrer Volksinitiativen äusserst unzimperlich. Aggressive Darstellungen ubiquitär plakatiert und Inseratekampagnen mit mehr oder (meist) minder redlichem Inhalt sind Usus. Jetzt bieten sich zudem soziale Medien an, um in der Öffentlichkeit Stimmungen anzuheizen, die dazu bewegen sollen, Anliegen einer Initiative als Lösung für ein bisher nicht vorhandenes Problem wahrzunehmen.

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Medien, Integration, Zwangsneurosen

„Söll emol cho“ riefen sich die Menschen jahrelang zu, während sie über die Szene mit versteckter Kamera schmunzelten. Das sexualisierte Berufsleben der „Pornoheidi“ aus St. Moritz versetzte die Schweiz über Monate in Wallungen und den „Fall Carlos“ debattierten wir hierzulande durch alle soziale Schichten. Ungeachtet dieser gesellschaftlichen Wirkungen behaupten einige Leute, Medien würden nichts zur Kohäsion des Landes beitragen.

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Online service liquide

Unaufhörlich metastasiert das Internet. Schier ungehemmt breiten sich digitale Einflusssphären und soziale Blasen aus. Sie wirken tief in den Gesellschaftskörpern. Kodak, Neckermann und viele andere – die digitale Revolution hat innert weniger Jahre hunderttausende Arbeitsplätze hinweggefegt. Verheerend auch der Aderlass in der Medienbranche.

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NoBillag – eine rechte Truppe

Eine weitere Schwindelattacke von No-Billag-Copräsident Olivier Kessler (siehe auch hier). Nach der Sonderdebatte im Nationalrat über den Service public der SRG mokiert sich Kessler darüber, dass kein Vertreter von No-Billag in eine Diskussionsendung des Schweizer Fernsehens eingeladen wurde. No-Billag würde in die extremistische Ecke gestellt und sei deshalb nicht zur Skandal-Arena eingeladen worden.

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Häme is king

SRG-Mitarbeiter sind die neuen Banker. Sie kriegen die geballte Polemik irgendwie aufgebrachter Bevölkerungsgruppen ab. Es geht nicht um Millionenboni. Es geht nicht um den Verlust hunderttausender Jobs. Auch nicht um mit irren Finanzprodukten an den Rand der Vernichtung gezirkelte Volkswirtschaften. Es geht um den Eigennutz politischer Interessengruppen und hiesiger Verleger. Die fahren eine zermürbende, konzertierte Kampagne gegen die SRG. Mit gutem Grund setzt die andauernde Häme dem SRF-Arena Moderator Jonas Projer zu. Nicht nur ihm.

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Schwindelattacken mit No-Billag

Geschafft. Noch nicht ganz, aber na ja. „Gerne entscheide ich zukünftig selber, wofür ich mein Geld ausgebe.“ Dies ist der Hauptgedanke hinter der No-Billag-Initiative. Um ihrem Glück etwas näher zu kommen, schwindelten die Unterschriftensammler der jungen SVP und Jungfreisinnigen so dreist, das war selbst im Politgeschäft unübertrefflich. Hier ein Rückblick und Realitätscheck.

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Service pri(miti)vé

Wie viele Medienkanäle braucht mensch, um gut informiert oder unterhalten zu sein? Fünf? Vielleicht fünfzig? Oder doch besser fünfhundert? Oder ist es wie mit Schlafsocken und Frühstücksflocken – die Auswahl vermeintlich nie gross genug? Diesen Eindruck hinterlässt der Bericht Service privé der Universität St. Gallen, eine von der rechtsbürgerlichen Aktion Medienfreiheit finanzierte Studie (1).

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Die Umdeutungshoheit

Der Twitter-Account MichaelMatthew verlinkt eine Replik auf meinen letzten Beitrag Kill Billag. Soll ich darauf reagieren? Zwei Denkwelten, so weit auseinander, driftend…? Ein Versuch.

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Kill Billag – die Abrechnung

Die Gebührenzahler finanzieren den Privaten nun also die Umstellung auf Digitalradio. Und dutzende Millionen Franken darüber hinaus. Kaum haben die Verleger nach der RTVG-Abstimmung ihre Schäfchen im Trockenen, stürmen sie aus ihren Verstecken. Ihnen geht es um mehr als ein paar Filetstückchen.

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Die (un-)heimlichen Manipulatoren

Texte erzählen, beschreiben, fragen, zeigen, argumentieren. Texte lenken. Sie geben unserem Denken eine Richtung. In unserem Denken sind wir umso freier, je weniger sich in den von uns gelesenen Texten eine Denkrichtung schon manifestiert.

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Strapaziert über Gebühr

Was kommt heute im Fernsehen? Wieder nichts Gescheites? Bildschirm einschalten. Die immer gleichen Sender rauf und runter zappen. Obwohl das Angebot grösser wird, nutze ich das, was ich kenne. Die Auswahl in freien Märkten ist riesig. Dutzende Restaurants rundum. Doch findet ihr mich immer in denselben vier oder fünf Beizen. Da, wo ich die Speisekarte und die Atmosphäre schätze. Heute Lust auf Pasta. Ein ander Mal auf Cordon-Bleu. Der Köder muss dem Fisch schmecken. Auch im Internet. In der Favoritenliste die Lieblings-Accounts.

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Rufe übers Meer

In Anlehnung an Neil Postman und seine Mutmassung „Wir amüsieren uns zu Tode“ bin ich verführt festzustellen: Wir kommentieren uns zu Tode. Einige von uns wenigstens. Seit ein paar Wochen konsultiere ich häufig die Plattform politnetz.ch. Dort sind einige Artikel aufgeschaltet, in denen Autoren die No-Billag Initiative unterstützen. Als leidenschaftlicher Befürworter des Service Public – insbesondere im Informationsbereich – beziehe ich auch leidenschaftlich Stellung gegen diese Initiative, die dem Bund verbieten will, Radio- und Fernsehprogramme zu betreiben. Mit meinen Ansichten bin ich im Forum politnetz.ch allerdings allein auf weiter Flur.

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Nein zu von Eliten regulierten Medien

Die Gegner der Service-public-Sendungen der SRG geben Gas. Die NoBillag Initiative soll den nötigen Schwung erhalten. Lafater M (Student der Medienwissenschaften, eher aber das Pseudonym eines Ghostwriters) behandelt hier ausführlich die „Zwangsgebühren für Radio und Fernsehen“ und macht schon in der Überschrift klar; „Unmöglich und ungerecht“. Trotz beflissener Detailschärfe bleibt in seinem Artikel (übrigens weitgehend ein Plagiat, von hier kopiert!!) aber beinah jeder Aspekt vage oder verharrt in Behauptungen, schlägt bisweilen gar ins Apodiktische um.

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Jugendlicher Leichtsinn

Einst riefen die Jungen: „Macht kaputt was euch kaputt macht“ oder „Macht aus dem Staat Gurkensalat“. Wutausbrüche waren das, verpackt in mehr oder minder originelle Statements und Aktionen. Die Unzufriedenen und Unangepassten organisierten sich gegen einen aus ihrer Sicht repressiven Staat. Sie kämpften für Bildung, für Freiräume oder gegen die von Polizeitruppen durchgeprügelten Interessen der Reichen und Mächtigen. Heute aber rebellieren diejenigen, die satt und zufrieden sind. Sie sind gut ausgebildet, mediengewandt, unternehmerisch.

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